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	<title>Jenseits der Geschlechtergrenzen</title>
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	<description>Vortragsreihe der AG Queer Studies</description>
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	<itunes:summary>Jenseits der Geschlechtergrenzen ist eine Vortragsreihe an der Universität Hamburg, die von der AG Queer Studies organisiert wird. Ist ist Teil des Allgemeinen Vorlesungswesens und des Curriculums der Gender und Queer Studies. Die Vorträge beschäftigen sich vor unterschiedlichen disziplinären Hintergründen vornehmlich mit Themen aus den Bereichen der Geschlechter- und Sexualitätenforschung. Dazu lädt die AG Queer Studies regelmäßig Vortragende vor allem aus dem deutschsprachigen Raum ein. Mehr Informationen zur Vortragsreihe \&quot;Jenseites der Geschlechtergrenzen\&quot; und zur AG Queer Studies auf www.agqueerstudies.de
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	<itunes:subtitle>Vortragsreihe der AG Queer Studies</itunes:subtitle>
	<itunes:author>AG Queer Studies</itunes:author>
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	<image><url>http://www.agqueerstudies.de/fotos/podcastlogo.jpg</url><title>Jenseits der Geschlechtergrenzen</title><link>http://agqueerstudies.de</link></image>
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		<title>Smilla Ebeling: Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 16:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[biologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der "Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten" beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für "Gender, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der &#8220;Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten&#8221; beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für &#8220;Gender, Bio-Technologien und Gesellschaft: Körperdiskurse und Geschlechterkonstruktionen&#8221; an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg inne. Heute ist sie Geschäftsführerin des queeren <a href="http://cafemunck.de/">Café Munck</a>, das dieses Jahr in Hamburg eröffnet wurde und das wir euch genauso empfehlen wie den Vortrag!</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/ebeling_2009.mp3">Download</a> (mp3 43,2 MB 44:58 Min)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<blockquote><p>Zahlreiche Beispiele aus dem Alltagsleben (wie etwa Kosenamen, Redewendungen, Literatur, Filme, Grußkarten und Werbung) zeigen, dass Menschen Tiere verwenden, um über sich und Gesellschaft nachzudenken und um sich auszudrücken. In Anlehnung an Daston &#038; Mitman (2005) gehe ich davon aus, dass dieses „Denken mit Tieren“ weit verbreitet und etwas Selbstverständliches ist. In meinem Vortrag untersuche ich das „Denken mit Tieren“ im Kontext von Geschlecht und Sexualität in der öffentlichen Bildungseinrichtung des Zoologischen Gartens. Dabei wird deutlich, dass Zoologische Gärten vermeintlich wilde und natürliche Tiere in einem heteronormativen Rahmen präsentieren und ein Bild von der Tierwelt als eine zweigeschlechtlich strukturierte vermitteln. Das „Denken mit ‘wilden’ Tieren“ in Zoologischen Gärten hat Einfluss auf die Vorstellung und Akzeptanz von Geschlecht und Sexualität in der Gesellschaft. Es trägt dazu bei, bestimmte Geschlechter und Sexualitäten als „natürlich“ zu legitimieren und andere als „unnatürlich“ zu verwerfen. Zu diskutieren ist, ob diese Geschlechterpolitik mit Tieren für queere Anliegen genutzt werden kann, etwa durch die Darstellung von Homo-, Inter- und Transsexualität unter Tieren.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1850&amp;md5=bcaf3515eb7ee7fa0f550a8ff06340b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der “Geschlechterpolitik in Zoologischen Gärten” beschäftigt. Die Biologin und Naturwissenschaftsforscherin Smilla Ebeling hatte zu diesem Zeitpunkt eine Juniorprofessur für “Gender, Bio-Technologien und Gesellschaft: Körperdiskurse und Geschlechterkonstruktionen” an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg inne. Heute ist sie Geschäftsführerin des queeren Café Munck, das dieses Jahr in Hamburg eröffnet wurde und das wir euch genauso empfehlen wie den Vortrag!

Download (mp3 43,2 MB 44:58 Min)

Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Zahlreiche Beispiele aus dem Alltagsleben (wie etwa Kosenamen, Redewendungen, Literatur, Filme, Grußkarten und Werbung) zeigen, dass Menschen Tiere verwenden, um über sich und Gesellschaft nachzudenken und um sich auszudrücken. In Anlehnung an Daston &amp; Mitman (2005) gehe ich davon aus, dass dieses „Denken mit Tieren“ weit verbreitet und etwas Selbstverständliches ist. In meinem Vortrag untersuche ich das „Denken mit Tieren“ im Kontext von Geschlecht und Sexualität in der öffentlichen Bildungseinrichtung des Zoologischen Gartens. Dabei wird deutlich, dass Zoologische Gärten vermeintlich wilde und natürliche Tiere in einem heteronormativen Rahmen präsentieren und ein Bild von der Tierwelt als eine zweigeschlechtlich strukturierte vermitteln. Das „Denken mit ‘wilden’ Tieren“ in Zoologischen Gärten hat Einfluss auf die Vorstellung und Akzeptanz von Geschlecht und Sexualität in der Gesellschaft. Es trägt dazu bei, bestimmte Geschlechter und Sexualitäten als „natürlich“ zu legitimieren und andere als „unnatürlich“ zu verwerfen. Zu diskutieren ist, ob diese Geschlechterpolitik mit Tieren für queere Anliegen genutzt werden kann, etwa durch die Darstellung von Homo-, Inter- und Transsexualität unter Tieren.
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<itunes:subtitle>Aufgrund einer Materialverknappung posten wir neue Podcasts derzeit nicht so häufig wie gewohnt. Kurz vor Jahresende gibt es jetzt doch noch neuen Stoff in Form eines Vortrages aus dem Jahr 2009, der sich mit der &quot;Geschlechterpolitik in [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Carola Pohlen: Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer kleinen Pause machen wir weiter in unserer Podcastreihe mit einem Vortrag aus dem Wintersemester 2010. "Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein? Ein Versuch, die Gender Studies für die Disability Studies produktiv zu machen" lautetet das Thema von Carola Pohlen, in dem sie den kaum in den Blick genommenen Begriff der "Nichtbehinderung" ins ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Nach einer kleinen Pause machen wir weiter in unserer Podcastreihe mit einem Vortrag aus dem Wintersemester 2010. &#8220;Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein? Ein Versuch, die Gender Studies für die Disability Studies produktiv zu machen&#8221; lautetet das Thema von Carola Pohlen, in dem sie den kaum in den Blick genommenen Begriff der &#8220;Nichtbehinderung&#8221; ins Zentrum stellt und untersucht, wie Behinderung und Nichtbehinderung auch historisch voneinander abgegrenzt werden. Carola Pohlen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am <a href="http://www.imew.de/index.php?id=574">Institut Mensch, Ehtik und Wissenschaft</a> in Berlin. </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/pohlen_2010_CC.mp3">Download</a> (mp3, 43 MB, 45 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<blockquote><p> Die Disability Studies erlauben es, die gesellschaftlichen Machtverhältnisse in den Blick zu nehmen, die Behinderung als essentialisierenden und an Individuen geknüpften Identitätsmarker hervorbringen. Indem sie die gesellschaftlich spezifischen Bedeutungen von Behinderung und Nichtbehinderung entziffern, können die Disability Studies Aussagen darüber treffen, was unter Behinderung oder Nichtbehinderung zu einem historisch spezifischen Zeitpunkt jeweils zu verstehen ist und wie sie zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Bisher gibt es nur relativ wenige Arbeiten, die sich explizit auch mit Nichtbehinderung beschäftigen. Mit Blick auf das “Human Enhancement” – der biotechnologischen „Verbesserung“ jener Körper, die bereits als “normal” wahrgenommen werden – untersucht der Vortrag mit Bezug auf Diskussionen in den Gender Studies, inwiefern Vorstellungen von Nichtbehinderung mit Normalität verknüpft sind und wie sie normativ werden.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1787&amp;md5=c736ab0125cc2f31c396a5da6bcffbc2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Nach einer kleinen Pause machen wir weiter in unserer Podcastreihe mit einem Vortrag aus dem Wintersemester 2010. “Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein? Ein Versuch, die Gender Studies für die Disability Studies produktiv zu machen” lautetet das Thema von Carola Pohlen, in dem sie den kaum in den Blick genommenen Begriff der “Nichtbehinderung” ins Zentrum stellt und untersucht, wie Behinderung und Nichtbehinderung auch historisch voneinander abgegrenzt werden. Carola Pohlen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Mensch, Ehtik und Wissenschaft in Berlin. 

Download (mp3, 43 MB, 45 Minuten)

Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
 Die Disability Studies erlauben es, die gesellschaftlichen Machtverhältnisse in den Blick zu nehmen, die Behinderung als essentialisierenden und an Individuen geknüpften Identitätsmarker hervorbringen. Indem sie die gesellschaftlich spezifischen Bedeutungen von Behinderung und Nichtbehinderung entziffern, können die Disability Studies Aussagen darüber treffen, was unter Behinderung oder Nichtbehinderung zu einem historisch spezifischen Zeitpunkt jeweils zu verstehen ist und wie sie zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Bisher gibt es nur relativ wenige Arbeiten, die sich explizit auch mit Nichtbehinderung beschäftigen. Mit Blick auf das “Human Enhancement” – der biotechnologischen „Verbesserung“ jener Körper, die bereits als “normal” wahrgenommen werden – untersucht der Vortrag mit Bezug auf Diskussionen in den Gender Studies, inwiefern Vorstellungen von Nichtbehinderung mit Normalität verknüpft sind und wie sie normativ werden.
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<itunes:subtitle>Nach einer kleinen Pause machen wir weiter in unserer Podcastreihe mit einem Vortrag aus dem Wintersemester 2010. &quot;Nichtbehinderung? Was soll das bitte sein? Ein Versuch, die Gender Studies für die Disability Studies produktiv zu machen&quot; [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/immer-mehr-ich-transidente-erzahlen-von-ihrem-weg-zu-sich-selbst/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/immer-mehr-ich-transidente-erzahlen-von-ihrem-weg-zu-sich-selbst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 23:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute dokumentieren wir zur Abwechslung keinen Vortrag aus unserer eigenen Reihe. Das ausführliche Radiogespräch "Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst" versammelt unterschiedliche persönliche Perspektiven auf den Umgang mit Transidentität, Konflikte mit dem persönlichen Umfeld und den Alltag von Trans*personen. Die Sendung wurde im September 2011 im Freien Sender Kombinat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Heute dokumentieren wir zur Abwechslung keinen Vortrag aus unserer eigenen Reihe. Das ausführliche Radiogespräch &#8220;Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst&#8221; versammelt unterschiedliche persönliche Perspektiven auf den Umgang mit Transidentität, Konflikte mit dem persönlichen Umfeld und den Alltag von Trans*personen. Die Sendung wurde im September 2011 im <a href="http://www.fsk-hh.org/transmitter/immer_mehr_ich_transidente_erzaehlen_von_ihrem_weg_zu_sich_selbst/60690">Freien Sender Kombinat</a> gesendet. </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/immermehrich_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 103,6 MB, 2 Stunden 32 Minuten )<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<blockquote><p> Die meisten Menschen interessieren sich für das Geschlecht anderer Leute. Das eigene hat man eben, das ist einfach Fakt.<br />
Aber was passiert, wenn genau das angezweifelt wird?<br />
Transidente Menschen ringen oft um Anerkennung ihres Geschlechts, sei es vor Gericht oder im alltäglichen Miteinander. Dem geht allerdings eine Phase der Selbstsuche und -findung voraus, an deren Ende die Erkenntnis steht: Meine körperlichen Geschlechtsmerkmale passen nicht zu meiner Geschlechtsidentität; deshalb kann ich nicht das Leben führen, dass ich eigentlich führen will.<br />
Nun geht es darum, sich während einer Geschlechtsangleichung auf die eine oder andere Art mit dem eigenen Körper zu arrangieren. Damit geht auch einher, dass das Umfeld Betroffener möglichst früh das innere, von aussen noch nicht erkennbare Geschlecht anerkennt. Die korrekte Anrede sowie entsprechende Pronomen zu verwenden ist da ein wichtiges Zeichen, aber längst nicht alles.<br />
Wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen, wird aus einem Gespräch mit mehreren transidenten Personen deutlich.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1725&amp;md5=463dadd06abb0e8f479cb4c970ec9e21" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Heute dokumentieren wir zur Abwechslung keinen Vortrag aus unserer eigenen Reihe. Das ausführliche Radiogespräch “Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst” versammelt unterschiedliche persönliche Perspektiven auf den Umgang mit Transidentität, Konflikte mit dem persönlichen Umfeld und den Alltag von Trans*personen. Die Sendung wurde im September 2011 im Freien Sender Kombinat gesendet. 

Download (mp3, 103,6 MB, 2 Stunden 32 Minuten )

Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
 Die meisten Menschen interessieren sich für das Geschlecht anderer Leute. Das eigene hat man eben, das ist einfach Fakt.
Aber was passiert, wenn genau das angezweifelt wird?
Transidente Menschen ringen oft um Anerkennung ihres Geschlechts, sei es vor Gericht oder im alltäglichen Miteinander. Dem geht allerdings eine Phase der Selbstsuche und -findung voraus, an deren Ende die Erkenntnis steht: Meine körperlichen Geschlechtsmerkmale passen nicht zu meiner Geschlechtsidentität; deshalb kann ich nicht das Leben führen, dass ich eigentlich führen will.
Nun geht es darum, sich während einer Geschlechtsangleichung auf die eine oder andere Art mit dem eigenen Körper zu arrangieren. Damit geht auch einher, dass das Umfeld Betroffener möglichst früh das innere, von aussen noch nicht erkennbare Geschlecht anerkennt. Die korrekte Anrede sowie entsprechende Pronomen zu verwenden ist da ein wichtiges Zeichen, aber längst nicht alles.
Wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen, wird aus einem Gespräch mit mehreren transidenten Personen deutlich.
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<itunes:subtitle>Heute dokumentieren wir zur Abwechslung keinen Vortrag aus unserer eigenen Reihe. Das ausführliche Radiogespräch &quot;Immer mehr ich: Transidente erzählen von ihrem Weg zu sich selbst&quot; versammelt unterschiedliche persönliche Perspektiven [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Benno Gammerl: Von Amazone bis Zögling</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/benno-gammerl-von-amazone-bis-zogling/</link>
		<comments>http://agqueerstudies.de/benno-gammerl-von-amazone-bis-zogling/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 00:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Lesbische und schwule Kontaktanzeigen aus den 1970er und 80er Jahren sind ein Gegenstand von Benno Gammerls aktuellem Dissertationsprojekt, das sich mit Homosexualität und Gefühlsleben auf dem westdeutschen Land (1960-1990) beschäftigt. In seinem Vortrag "Von Amazone bis Zögling. Männlichkeiten und Weiblichkeiten in gleichgeschlechtlichen Kontaktanzeigen" aus dem Sommersemester 2011 interessiert sich der Historiker insbesondere dafür, wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Lesbische und schwule Kontaktanzeigen aus den 1970er und 80er Jahren sind ein Gegenstand von Benno Gammerls aktuellem Dissertationsprojekt, das sich mit Homosexualität und Gefühlsleben auf dem westdeutschen Land (1960-1990) beschäftigt. In seinem Vortrag &#8220;Von Amazone bis Zögling. Männlichkeiten und Weiblichkeiten in gleichgeschlechtlichen Kontaktanzeigen&#8221; aus dem Sommersemester 2011 interessiert sich der Historiker insbesondere dafür, wie sich die Inserent_innen entlang der Kategorie Geschlecht positionieren. <a href="http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/mitarbeiter/benno-gammerl">Benno Gammerl</a> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Forschungsbereich Geschichte der Gefühle zu Berlin.</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/gammerl_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 48,4 MB, 50 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1701"></span></p>
<blockquote><p>Zwischen Tuntenstreit und Hypermaskulinität, zwischen Damenkränzchen und sexpositivem Feminismus: Konflikte um die angemessene und politischen wie persönlichen Erfolg verheißende Aneignung bipolarer oder transgressiver Geschlechtlichkeiten haben die Geschichte der Homosexualitäten seit den 1950er Jahren geprägt. In Kontaktanzeigen bezeichneten frauenliebende Frauen und männerliebende Männer sich selbst und die von ihnen Gesuchten als „Menschinnen“, „Jeanstypen“, „Hexen“, „boys“, „Traditionslesben“ oder „Kameraden“ und markierten damit Positionen in einem weiten Spektrum von Männlichkeiten, Weiblichkeiten und anderen Möglichkeiten. Wie haben sich diese Selbst- und Fremdbeschreibungen im Lauf der Zeit verändert? Kann man zwischen dominanten Versionen und marginalisierten Alternativen unterscheiden oder von einer zunehmenden Pluralisierung sprechen? Und welche Schlüsse lassen sich daraus für heutige Konstellationen ziehen – zwischen der Vielfältigkeitsparty, dem schwulesbischen Identitätsbau und queeren Verwerfungen?</p>
</blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1701&amp;md5=14449ac7a53fab2dd8eea454f96e86dc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Lesbische und schwule Kontaktanzeigen aus den 1970er und 80er Jahren sind ein Gegenstand von Benno Gammerls aktuellem Dissertationsprojekt, das sich mit Homosexualität und Gefühlsleben auf dem westdeutschen Land (1960-1990) beschäftigt. In seinem Vortrag “Von Amazone bis Zögling. Männlichkeiten und Weiblichkeiten in gleichgeschlechtlichen Kontaktanzeigen” aus dem Sommersemester 2011 interessiert sich der Historiker insbesondere dafür, wie sich die Inserent_innen entlang der Kategorie Geschlecht positionieren. Benno Gammerl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Forschungsbereich Geschichte der Gefühle zu Berlin.

Download (mp3, 48,4 MB, 50 Minuten)

Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Zwischen Tuntenstreit und Hypermaskulinität, zwischen Damenkränzchen und sexpositivem Feminismus: Konflikte um die angemessene und politischen wie persönlichen Erfolg verheißende Aneignung bipolarer oder transgressiver Geschlechtlichkeiten haben die Geschichte der Homosexualitäten seit den 1950er Jahren geprägt. In Kontaktanzeigen bezeichneten frauenliebende Frauen und männerliebende Männer sich selbst und die von ihnen Gesuchten als „Menschinnen“, „Jeanstypen“, „Hexen“, „boys“, „Traditionslesben“ oder „Kameraden“ und markierten damit Positionen in einem weiten Spektrum von Männlichkeiten, Weiblichkeiten und anderen Möglichkeiten. Wie haben sich diese Selbst- und Fremdbeschreibungen im Lauf der Zeit verändert? Kann man zwischen dominanten Versionen und marginalisierten Alternativen unterscheiden oder von einer zunehmenden Pluralisierung sprechen? Und welche Schlüsse lassen sich daraus für heutige Konstellationen ziehen – zwischen der Vielfältigkeitsparty, dem schwulesbischen Identitätsbau und queeren Verwerfungen?

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<itunes:subtitle>Lesbische und schwule Kontaktanzeigen aus den 1970er und 80er Jahren sind ein Gegenstand von Benno Gammerls aktuellem Dissertationsprojekt, das sich mit Homosexualität und Gefühlsleben auf dem westdeutschen Land (1960-1990) beschäftigt. In [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Antje Schrupp: Symbolische Unabhängigkeit</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/antje-schrupp-symbolische-unabhangigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 19:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin aus Frankfurt, dürfte vielen ein Name sein, die sich im Internet für feministische und geschlechterpolitische Themen interessieren. Im Rahmen ihres Vortrages "Symbolische Unabhängigkeit: Das Denken der Geschlechterdifferenz als politische Praxis" diskutierte sie mit uns ihren Feminismusbegriff. Antje ist mit einigen italienischen Feministinnen aus der Philosophinnengemeinschaft Diotima und dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin aus Frankfurt, dürfte vielen ein Name sein, die sich im Internet für feministische und geschlechterpolitische Themen interessieren. Im Rahmen ihres Vortrages &#8220;Symbolische Unabhängigkeit: Das Denken der Geschlechterdifferenz als politische Praxis&#8221; diskutierte sie mit uns ihren Feminismusbegriff. Antje ist mit einigen italienischen Feministinnen aus der Philosophinnengemeinschaft Diotima und dem Mailänder Frauenbuchladen befreundet und hat Teile ihrer Texte ins Deutsche übersetzt. Mehr von ihr lesen könnt Ihr unter <a href="http://www.antjeschrupp.com">www.antjeschrupp.com</a>, weitere Vorträge findet ihr in ihrem <a href="http://antjeschrupp.podspot.de/">Podcast</a>.  Die Folien zum Vortrag bei &#8220;Jenseits der Geschlechtergrenzen&#8221; stehen in Form einer <a href="http://prezi.com/vnyr3ezh85o4/symbolische-unabhangigkeit-das-denken-der-geschlechterdifferenz-als-politische-praxis/">Prezi</a> im Netz. </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/schrupp_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 38,2 MB, 55:39 Min)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1648"></span></p>
<blockquote><p>Differenzfeminismus steht in Deutschland in dem Ruf, essenzialistisch und biologistisch zu sein und die Unterschiede der Geschlechter zementieren zu wollen. Völlig falsch! Vielmehr ist das Denken der Geschlechterdifferenz eine politische Praxis die, ausgehend von den Erfahrungen und den Ideen von Frauen, Handlungsmöglichkeiten und neue Perspektiven eröffnet – für Frauen und Männer (und andere). Es geht dabei nicht um Lobbyismus und Teilhabe an ehemals männlichen Privilegien, sondern um Freiheit und symbolische Unabhängigkeit von überlieferten Normen und Maßstäben. Das ist unverzichtbar in Zeiten, in denen die etablierte Machtpolitik immer mehr Krisen produziert, aus denen auch die traditionellen frauenpolitischen Konzepte von Gleichstellung, Gender- Mainstreaming und Emanzipation keinen Ausweg bieten. Und: Nur wer die GeschlechterDIFFERENZ denkt, kann GeschlechterGRENZEN überwinden.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1648&amp;md5=9fc286b255d9d5e4194a848a5fa9c0eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin aus Frankfurt, dürfte vielen ein Name sein, die sich im Internet für feministische und geschlechterpolitische Themen interessieren. Im Rahmen ihres Vortrages “Symbolische Unabhängigkeit: Das Denken der Geschlechterdifferenz als politische Praxis” diskutierte sie mit uns ihren Feminismusbegriff. Antje ist mit einigen italienischen Feministinnen aus der Philosophinnengemeinschaft Diotima und dem Mailänder Frauenbuchladen befreundet und hat Teile ihrer Texte ins Deutsche übersetzt. Mehr von ihr lesen könnt Ihr unter www.antjeschrupp.com, weitere Vorträge findet ihr in ihrem Podcast.  Die Folien zum Vortrag bei “Jenseits der Geschlechtergrenzen” stehen in Form einer Prezi im Netz. 

Download (mp3, 38,2 MB, 55:39 Min)

Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Differenzfeminismus steht in Deutschland in dem Ruf, essenzialistisch und biologistisch zu sein und die Unterschiede der Geschlechter zementieren zu wollen. Völlig falsch! Vielmehr ist das Denken der Geschlechterdifferenz eine politische Praxis die, ausgehend von den Erfahrungen und den Ideen von Frauen, Handlungsmöglichkeiten und neue Perspektiven eröffnet – für Frauen und Männer (und andere). Es geht dabei nicht um Lobbyismus und Teilhabe an ehemals männlichen Privilegien, sondern um Freiheit und symbolische Unabhängigkeit von überlieferten Normen und Maßstäben. Das ist unverzichtbar in Zeiten, in denen die etablierte Machtpolitik immer mehr Krisen produziert, aus denen auch die traditionellen frauenpolitischen Konzepte von Gleichstellung, Gender- Mainstreaming und Emanzipation keinen Ausweg bieten. Und: Nur wer die GeschlechterDIFFERENZ denkt, kann GeschlechterGRENZEN überwinden.
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		<title>Bernhard Robben: Phantasien vom Verschwinden des Körpers</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 15:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Phantasien vom Verschwinden des Körpers im allgegenwärtigen Computer" waren das Thema in Bernhard Robbens Vortrag in der gerade zu Ende gegangenen Vorlesungszeit. Dr.-Ing. Bernard Robben ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung im Fachbereich Informatik an der Universität Bremen und arbeitet zu Mensch-Maschine-Interaktion und Medientheorie. 2004 erschien bei transcript seine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />&#8220;Phantasien vom Verschwinden des Körpers im allgegenwärtigen Computer&#8221; waren das Thema in Bernhard Robbens Vortrag in der gerade zu Ende gegangenen Vorlesungszeit. Dr.-Ing. Bernard Robben ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe <a href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/">Digitale Medien in der Bildung</a> im Fachbereich Informatik an der Universität Bremen und arbeitet zu Mensch-Maschine-Interaktion und Medientheorie. 2004 erschien bei transcript seine Dissertation <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts429/ts429.php">Der Computer als Medium. Eine transdisziplinäre Theorie</a>, in der er den Computer als  verallgemeinertes Schriftmedium konzipiert.</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/robben_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 40 MB)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" alt="Creative Commons License" /></a><br />
<small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1625"></span></p>
<blockquote><p>“Der Cyberspace besteht aus Beziehungen, Transaktionen und dem Denken selbst, positioniert wie eine stehende Welle im Netz der Kommunikation. Unsere Welt ist überall und nirgends, und sie ist nicht dort, wo Körper leben.” schreibt Jean Perry Barlow in seiner Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace. In dieser Vorstellung der Körperlosigkeit des digital definierten Seins spiegeln sich frühere Phantasmen des Theoretikers der Artifiziellen Intelligenz Marvin Minsky, der davon träumte seine Seele vollständig in den Computer zu laden, um so unsterblich zu werden. Derartige Imaginationen formten auch einen typischen Plot für Science Fiction-Darstellungen, etwa im Roman “Do Androids Dream of Electric Sheep?” von Philipp K. Dick, den Ridley Scott unter dem Titel “Blade Runner” verfilmte, oder im Kultfilm “The Matrix” von Larry and Andy Wachowski. Der Vortrag wird das Auftauchen der Phantasien vom Verschwinden des Körpers im Medium des Computers nachzeichnen, so dass ihre nach wie vor große Faszination sowohl verständlich als auch kritisierbar wird.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1625&amp;md5=93d51490609ca1a13464330d1cd8b025" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>“Phantasien vom Verschwinden des Körpers im allgegenwärtigen Computer” waren das Thema in Bernhard Robbens Vortrag in der gerade zu Ende gegangenen Vorlesungszeit. Dr.-Ing. Bernard Robben ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung im Fachbereich Informatik an der Universität Bremen und arbeitet zu Mensch-Maschine-Interaktion und Medientheorie. 2004 erschien bei transcript seine Dissertation Der Computer als Medium. Eine transdisziplinäre Theorie, in der er den Computer als  verallgemeinertes Schriftmedium konzipiert.

Download (mp3, 40 MB)

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“Der Cyberspace besteht aus Beziehungen, Transaktionen und dem Denken selbst, positioniert wie eine stehende Welle im Netz der Kommunikation. Unsere Welt ist überall und nirgends, und sie ist nicht dort, wo Körper leben.” schreibt Jean Perry Barlow in seiner Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace. In dieser Vorstellung der Körperlosigkeit des digital definierten Seins spiegeln sich frühere Phantasmen des Theoretikers der Artifiziellen Intelligenz Marvin Minsky, der davon träumte seine Seele vollständig in den Computer zu laden, um so unsterblich zu werden. Derartige Imaginationen formten auch einen typischen Plot für Science Fiction-Darstellungen, etwa im Roman “Do Androids Dream of Electric Sheep?” von Philipp K. Dick, den Ridley Scott unter dem Titel “Blade Runner” verfilmte, oder im Kultfilm “The Matrix” von Larry and Andy Wachowski. Der Vortrag wird das Auftauchen der Phantasien vom Verschwinden des Körpers im Medium des Computers nachzeichnen, so dass ihre nach wie vor große Faszination sowohl verständlich als auch kritisierbar wird.
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		<title>Marc Thielen: Jenseits nationaler Grenzen</title>
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		<comments>http://agqueerstudies.de/marc-thielen-jenseits-nationaler-grenzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 18:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute präsentieren wir euch einen älteren Vortrag aus dem Wintersemester 2008/2009 – was man leider auch an der nicht ganz so guten Tonqualität hören kann. Marc Thielen sprach über "Prozesse sexueller Subjektpositionierungen in der Migration". Der Träger des Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ist zurzeit Vertretungsprofessor für Lernbehindertenpädagogik/Lernhilfe an der Goethe-Universität Frankfurt (Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Heute präsentieren wir euch einen älteren Vortrag aus dem Wintersemester 2008/2009 – was man leider auch an der nicht ganz so guten Tonqualität hören kann. <a href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/thielen.html">Marc Thielen</a> sprach über &#8220;Prozesse sexueller Subjektpositionierungen in der Migration&#8221;. Der Träger des Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ist zurzeit Vertretungsprofessor für Lernbehindertenpädagogik/Lernhilfe an der Goethe-Universität Frankfurt (Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sonderpädagogik). 2009 erschien seine Monographie &#8220;Wo anders leben? Migration, Männlichkeit und Sexualität. Biografische Inter- views mit iranischstämmigen Migranten in Deutschland&#8221; (Münster: Waxmann). </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/thielen_2008_CC.mp3">Download</a> (mp3, 38,3 MB, 42 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" /></a><br /><small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1609"></span></p>
<blockquote><p>In medialen wie wissenschaftlichen Diskursen gelten geschlechtlich-sexuelle Lebensentwürfe von Migranten aus muslimischen bzw. orientalischen Herkunftsländern meist als kulturbedingt traditionell und rückständig. Zu ver-weisen ist in diesem Zusammenhang auf die emotional und einseitige geführten Debatten um das Kopftuch oder die problematische ‚fremde’ Männlichkeit, die türkische Jugendliche angeblich aus ihrer Herkunftskultur nach Deutschland ‚importieren’. Auf der Grundlage biografischer Interviews mit iranischstämmigen Migranten betont der Beitrag demgegenüber die Komplexität transnationaler Migration. Anhand exemplarischer Migrationsverläufe von Männern, die sich in iranischen schwul-lesbischen Communties in Deutschland engagieren, wird die Vielfalt, Dynamik und Veränderbarkeit von Geschlechts- und Sexualitätskonstruktionen in der Migration rekonstruiert. Während einige Befragten bereits für die Lebensabschnitte im iranischen Herkunftskontext die Verwirklichung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen beschreiben, wie sie aus westlichen urbanen Kontexten bekannt sind, evaluieren andere ihre Migration als Auslösebedingung für Prozesse sexueller Um- und Neupositionierung. Dabei werden die in den Zielgesellschaften vorgefundenen Identitätsentwürfe nicht einfach übernommen, sondern in komplexen, ambivalenten und in sich widersprüchlichen biografischen Selbstreflexions- und Selbstvergewisserungsprozessen aktiv angeeignet, modifiziert, weiterentwickelt oder in späteren Lebensphasen wieder abgelegt und durch alternative Muster ersetzt. Die sexuelle Sozialisation in der Migration erscheint als ein dynamisches, unabgeschlossenes und richtungsoffenes Prozessgeschehen.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1609&amp;md5=533d19908af7f1a1ce7e962735a5b892" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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Download (mp3, 38,3 MB, 42 Minuten)
Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

In medialen wie wissenschaftlichen Diskursen gelten geschlechtlich-sexuelle Lebensentwürfe von Migranten aus muslimischen bzw. orientalischen Herkunftsländern meist als kulturbedingt traditionell und rückständig. Zu ver-weisen ist in diesem Zusammenhang auf die emotional und einseitige geführten Debatten um das Kopftuch oder die problematische ‚fremde’ Männlichkeit, die türkische Jugendliche angeblich aus ihrer Herkunftskultur nach Deutschland ‚importieren’. Auf der Grundlage biografischer Interviews mit iranischstämmigen Migranten betont der Beitrag demgegenüber die Komplexität transnationaler Migration. Anhand exemplarischer Migrationsverläufe von Männern, die sich in iranischen schwul-lesbischen Communties in Deutschland engagieren, wird die Vielfalt, Dynamik und Veränderbarkeit von Geschlechts- und Sexualitätskonstruktionen in der Migration rekonstruiert. Während einige Befragten bereits für die Lebensabschnitte im iranischen Herkunftskontext die Verwirklichung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen beschreiben, wie sie aus westlichen urbanen Kontexten bekannt sind, evaluieren andere ihre Migration als Auslösebedingung für Prozesse sexueller Um- und Neupositionierung. Dabei werden die in den Zielgesellschaften vorgefundenen Identitätsentwürfe nicht einfach übernommen, sondern in komplexen, ambivalenten und in sich widersprüchlichen biografischen Selbstreflexions- und Selbstvergewisserungsprozessen aktiv angeeignet, modifiziert, weiterentwickelt oder in späteren Lebensphasen wieder abgelegt und durch alternative Muster ersetzt. Die sexuelle Sozialisation in der Migration erscheint als ein dynamisches, unabgeschlossenes und richtungsoffenes Prozessgeschehen.
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<itunes:subtitle>Heute präsentieren wir euch einen älteren Vortrag aus dem Wintersemester 2008/2009 – was man leider auch an der nicht ganz so guten Tonqualität hören kann. Marc Thielen sprach über &quot;Prozesse sexueller Subjektpositionierungen in der [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Bülow/Holm: What men are made of</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 14:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[hormone]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2011 liegt nun hinter uns. Bis wir im Oktober in die neue Saison starten habt ihr also genügend Zeit, verpasste Vorträge im Podcast nachzuhören oder euch eine Repetition zu gönnen. Diese Woche präsentieren wir euch einen Vortrag von Morten Hillgaard Bülow und Marie-Louise Holm, die sich mit Männlichkeit, Testosteron und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2011 liegt nun hinter uns. Bis wir im Oktober in die neue Saison starten habt ihr also genügend Zeit, verpasste Vorträge im Podcast nachzuhören oder euch eine Repetition zu gönnen. Diese Woche präsentieren wir euch einen Vortrag von Morten Hillgaard Bülow und Marie-Louise Holm, die sich mit Männlichkeit, Testosteron und Hormonforschung auseinandersetzen: &#8220;What men are made of – The construction of concepts of masculinity in research projects about testosterone in Denmark from the 1910s to the 1980s&#8221;. <a href="http://www.nemm.dk/forskerprofiler/danske-forskere/morten-hillgaard-bulow">Morten Hillgaard Bülow</a> ist PhD Fellow am Medical Museion der Copenhagen University und Mitglied des board of Network for Research on Men and Masculinities (<a href="http://www.nemm.dk/">NeMM</a>), Dänemark. <a href="http://www.nemm.dk/forside/bestyrelse/marie-louise-holm">Marie-Louise Holm</a>  ist Forschungsassistentin am Institut für Psychologie und Education Studies der Roskilde Universität und ebenfalls im NeMM aktiv. </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/holm-buelow_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 29,2 MB, 64 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" /></a><br /><small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1603"></span></p>
<blockquote><p>Since the 1920s the chemical substance called testosterone has been characterized as ‘the male hormone’ despite its presence in both male and female gendered bodies. This characterization is common in both the natural sciences’ hormone research, in everyday speech, and in various media presentations. In these contexts, testosterone has been – and is – often used as a metaphor for, or even synonymous with, ‘manliness’ and ‘masculinity’.</p>
<p>Scientific research about hormones has played a substantial role in linking testosterone to masculinity. From the 1910s onwards this research has influenced conceptions about what to designate as male or female, masculine or feminine, by connecting certain hormones to physical and psychological traits and arguing for a more or less direct causal relation between them. In the public the scientific results have been used in normative discussions about what is a good life for human beings with certain genders. It can be argued that the construction of a connection between testosterone and masculinity has played a significant role in the common perception of gender as consisting of two separate categories, ‘men’ and ‘women’, and in constructing the notion that they are naturally and fundamentally different, having different wishes, skills and abilities which in a heterosexual relationship complement each other. This perception of gender has influenced the view on and medical treatment of people categorised as homosexuals, transsexuals, and other groups of people who in various ways did not meet (the scientifically strengthened) gender expectations.</p>
<p>In this talk we want to discuss how and why testosterone and masculinity have been connected in scientific research, and what consequences this has had for societal norms about gender and the view upon and medical treatment of different so-called gender/sexual minorities. The talk is based on historical examples from Danish research projects about testosterone from the 1910s to the 1980s.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1603&amp;md5=771a6c55ab61b90155582e85570a2489" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2011 liegt nun hinter uns. Bis wir im Oktober in die neue Saison starten habt ihr also genügend Zeit, verpasste Vorträge im Podcast nachzuhören oder euch eine Repetition zu gönnen. Diese Woche präsentieren wir euch einen Vortrag von Morten Hillgaard Bülow und Marie-Louise Holm, die sich mit Männlichkeit, Testosteron und Hormonforschung auseinandersetzen: “What men are made of – The construction of concepts of masculinity in research projects about testosterone in Denmark from the 1910s to the 1980s”. Morten Hillgaard Bülow ist PhD Fellow am Medical Museion der Copenhagen University und Mitglied des board of Network for Research on Men and Masculinities (NeMM), Dänemark. Marie-Louise Holm  ist Forschungsassistentin am Institut für Psychologie und Education Studies der Roskilde Universität und ebenfalls im NeMM aktiv. 

Download (mp3, 29,2 MB, 64 Minuten)
Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Since the 1920s the chemical substance called testosterone has been characterized as ‘the male hormone’ despite its presence in both male and female gendered bodies. This characterization is common in both the natural sciences’ hormone research, in everyday speech, and in various media presentations. In these contexts, testosterone has been – and is – often used as a metaphor for, or even synonymous with, ‘manliness’ and ‘masculinity’.
Scientific research about hormones has played a substantial role in linking testosterone to masculinity. From the 1910s onwards this research has influenced conceptions about what to designate as male or female, masculine or feminine, by connecting certain hormones to physical and psychological traits and arguing for a more or less direct causal relation between them. In the public the scientific results have been used in normative discussions about what is a good life for human beings with certain genders. It can be argued that the construction of a connection between testosterone and masculinity has played a significant role in the common perception of gender as consisting of two separate categories, ‘men’ and ‘women’, and in constructing the notion that they are naturally and fundamentally different, having different wishes, skills and abilities which in a heterosexual relationship complement each other. This perception of gender has influenced the view on and medical treatment of people categorised as homosexuals, transsexuals, and other groups of people who in various ways did not meet (the scientifically strengthened) gender expectations.
In this talk we want to discuss how and why testosterone and masculinity have been connected in scientific research, and what consequences this has had for societal norms about gender and the view upon and medical treatment of different so-called gender/sexual minorities. The talk is based on historical examples from Danish research projects about testosterone from the 1910s to the 1980s.
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<itunes:subtitle>Die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2011 liegt nun hinter uns. Bis wir im Oktober in die neue Saison starten habt ihr also genügend Zeit, verpasste Vorträge im Podcast nachzuhören oder euch eine Repetition zu gönnen. Diese Woche [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Robert Kulpa: Con-Temporal Peripheries</title>
		<link>http://agqueerstudies.de/robert-kulpa-con-temporal-peripheries/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 08:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mai diesen Jahres war Robert Kulpa bei uns zu Gast. Der aus Polen stammende Queer Theoretiker lebt seit einigen Jahren in London, wo er seine Doktorarbeit im Department of Psychosocial Studies am Birkbeck College schreibt. Darin, wie auch in seinem Vortrag, beschäftigt er sich mit Zeit, Raum, Wissen und Aktivismus zwischen den Sexualitäten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />Im Mai diesen Jahres war <a href="http://robertkulpa.com/">Robert Kulpa</a> bei uns zu Gast. Der aus Polen stammende Queer Theoretiker lebt seit einigen Jahren in London, wo er seine Doktorarbeit im Department of Psychosocial Studies am Birkbeck College schreibt. Darin, wie auch in seinem Vortrag, beschäftigt er sich mit Zeit, Raum, Wissen und Aktivismus zwischen den Sexualitäten Zentral-/Osteuropas und des Westens. Wenn aus westlicher Perspektive darüber gesprochen wird, die Gesellschaften und queer Bewegungen Zentral- und Osteuropas seien noch nicht &#8220;so weit&#8221; wie wir, wird darin ein Narrativ linearer Entwicklung angelegt, bei der &#8220;der Westen&#8221; voran schreitet und alle anderen diesen Pfad befolgen müssen. In &#8220;Con-Temporal Peripheries: Disjunctions in space and time, knowledge and activism, between Central-Eastern European and Western sexualities&#8221; wird diese Konstruktion einer zeitlich-räumlichen Peripherie einer Dekonstruktion unterzogen. Künstlerisch haben sich die Pet Shop Boys übrigens schon 1993 im Video zu &#8220;Go West&#8221; (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7NZ04BG7TfA">Video bei youtube</a>) mit diesem Narrativ auseinander gesetzt. Das Video wurde von Robert am Ende des Vortrages gezeigt. </p>
<p>Wer sich näher mit dem Thema dieses Vortrages beschäftigen möchte, der_dem sei der Band “<a href="http://robertkulpa.com/index.php?/published-articles/books/">De-centring Western sexualities: Central and Eastern European perspectives</a>” empfohlen, den Robert zusammen mit Joanna Mizielinska herausgegeben hat.</p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/kulpa_2011_CC.mp3">Download</a> (mp3, 37,1 MB, 54 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" /></a><br /><small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small><br />
<span id="more-1562"></span></p>
<blockquote><p>Recently, we could observe the proliferation of works about non-Western manifestations of sexuality. However, queer studies by embracing margins, outskirts, de-centring politics of geo-location, continue to be focused on post-colonial “far far away” regions, and almost no work is done about the “neighbouring” Central and Eastern Europe. In this presentation, I will try to problematize/pluralize the notion of Western sexuality and indicate “con-temporal periphery” – i.e. mechanisms of “othering” CEE (by, e.g. rendering it as “permanently transitional”/”post-communist”).</p>
<p>After the collapse of the “Iron Curtain”, Western-style politics was adopted throughout CEE, without much questioning of its historical particularisms and suitability for the new context. When lesbian and gay activism begin to emerge in the CEE countries, West was already at the ‘queer’ stage, with long history and plurality of models and forms of engagement. Conversely, the communist past of CEE built completely different social structures and modalities. This could be graphically represented as two separate geopolitical-temporal modalities running parallel, where in 1989 one of them finishes, and the other one becomes universal for both. Indeed, it should be even more complicated, and represented as “knotting” and “looping” of time(s).</p>
<p>However, often when we try to “undo”/explain those knotted realities, we try to “linearise” the “here and now” reality of CEE, by categorising various activities and approaches as belonging to a certain historical narrative. Thus organising the “knotted temporality of CEE” into “familiar” stages and inscribing it into particular history (here: into Western history of LGBTQ movements), we already simplify it in order to make sense of it. But do we actually succeed? Does such “unknotting” make sense? For whom? And what are the prerequisites to be able to understand it in either form? In other words, we feel it is important to ask, why certain models are familiar to “all”? And why “local” narrations of lesbian and gay emancipation will be seen as, precisely, “local” and not “universally” recognised?</p>
<p>With this presentation, I will undertake the task of questioning the power relations between “West” and “CEE”, between western queer academic scholarship and CEE theoretical insights, calling for not only for “de-centralisation of queer theory”, but also for greater attentiveness to spatial and temporal choices in doing so.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1562&amp;md5=784a68c903d226921955bbb673b2ded7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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Wer sich näher mit dem Thema dieses Vortrages beschäftigen möchte, der_dem sei der Band “De-centring Western sexualities: Central and Eastern European perspectives” empfohlen, den Robert zusammen mit Joanna Mizielinska herausgegeben hat.

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Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Recently, we could observe the proliferation of works about non-Western manifestations of sexuality. However, queer studies by embracing margins, outskirts, de-centring politics of geo-location, continue to be focused on post-colonial “far far away” regions, and almost no work is done about the “neighbouring” Central and Eastern Europe. In this presentation, I will try to problematize/pluralize the notion of Western sexuality and indicate “con-temporal periphery” – i.e. mechanisms of “othering” CEE (by, e.g. rendering it as “permanently transitional”/”post-communist”).
After the collapse of the “Iron Curtain”, Western-style politics was adopted throughout CEE, without much questioning of its historical particularisms and suitability for the new context. When lesbian and gay activism begin to emerge in the CEE countries, West was already at the ‘queer’ stage, with long history and plurality of models and forms of engagement. Conversely, the communist past of CEE built completely different social structures and modalities. This could be graphically represented as two separate geopolitical-temporal modalities running parallel, where in 1989 one of them finishes, and the other one becomes universal for both. Indeed, it should be even more complicated, and represented as “knotting” and “looping” of time(s).
However, often when we try to “undo”/explain those knotted realities, we try to “linearise” the “here and now” reality of CEE, by categorising various activities and approaches as belonging to a certain historical narrative. Thus organising the “knotted temporality of CEE” into “familiar” stages and inscribing it into particular history (here: into Western history of LGBTQ movements), we already simplify it in order to make sense of it. But do we actually succeed? Does such “unknotting” make sense? For whom? And what are the prerequisites to be able to understand it in either form? In other words, we feel it is important to ask, why certain models are familiar to “all”? And why “local” narrations of lesbian and gay emancipation will be seen as, precisely, “local” and not “universally” recognised?
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		<title>Robin Bauer und Gesa Mayer: MonoPoly</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 08:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA["MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamory auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue und des Bekanntgehens" lautete der Vortragstitel von Gesa Mayer und Robin Bauer im Dezember 2010, in dem sie die Realität von Beziehungsformen jenseits der monogamen Zweierbeziehung thematisieren. Gesa Mayer ist Lehrbeauftragte am Department Sozialwissenschaften und promoviert an der Universität Hamburg. Robin Bauer lehrte viele ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.agqueerstudies.de/fotos/Podcastlogo_klein.jpg" alt="Logo des Podcasts von Jenseits der Geschlechtergrenzen" width="120" height="120" align="left" />&#8220;MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamory auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue und des Bekanntgehens&#8221; lautete der Vortragstitel von Gesa Mayer und Robin Bauer im Dezember 2010, in dem sie die Realität von Beziehungsformen jenseits der monogamen Zweierbeziehung thematisieren. Gesa Mayer ist Lehrbeauftragte am Department Sozialwissenschaften und promoviert an der Universität Hamburg. <a href="http://www.queersm.gmxhome.de/">Robin Bauer</a> lehrte viele Jahre lang u.a. Gender und Queer Studies an der Universität Hamburg und ist ehemaliges Mitglied der AG Queer Studies. </p>
<p><br />
<a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/podcast/bauermayer_2010_CC.mp3">Download</a> (mp3, 24,5 MB, 89 Minuten)<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/80x15.png" /></a><br /><small>Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</small></p>
<blockquote><p>“Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende …” Das selbstverständlich zu zweit und in aller Regel auch heterosexuell. Das Lebenskonzept der monogamen Zweierbeziehung ist weit verbreitet und wird nur selten infrage gestellt, obwohl man angesichts der hohen Zahl von sogenannten Seitensprüngen in angeblich monogamen Beziehungen von einer Doppelmoral sprechen muss. Doch nicht nur Heterosexuelle sehen in dieser Art des Zusammenlebens oftmals den einzig “richtigen” Weg, glücklich zu werden. Auch viele lesbischwule Menschen reproduzieren die scheinbar selbstverständliche Idee der romantischen Zweierbeziehung, wie beispielsweise die Verlagerung des Schwerpunkts schwul-lesbischer Politik auf die Forderung der “Homo-Ehe” in den 1990er Jahren verdeutlicht. Zwar ist die sogenannte offene Beziehung in Teilen der schwulen Subkultur eher die Norm als sexuelle Exklusivität, diese stellt jedoch die Vorstellung, es gebe den einen richtigen Partner, kaum infrage. Auf der Grundlage ihrer empirischen Forschung stellen Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren Vorträgen der Norm der Monogamie in unserer Gesellschaft die Vielfalt tatsächlich gelebter Beziehungsformen entgegen. Sie zeigen, wie sich die Monogamie-Norm historisch entwickelt hat und bis heute auch im Leben von Polyamoristen gleichzeitig wirkungsmächtig bleibt und hintergangen wird. So zeichnen sie ein realistischeres Bild der Möglichkeiten und Grenzen alternativer Beziehungskonzepte jenseits der Logik von egoistischem Verhalten und “heimlichen Affären”.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://agqueerstudies.de/?flattrss_redirect&amp;id=1523&amp;md5=c174b86b6a74994ad67fad1bf2191688" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://agqueerstudies.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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Download (mp3, 24,5 MB, 89 Minuten)
Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
“Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende …” Das selbstverständlich zu zweit und in aller Regel auch heterosexuell. Das Lebenskonzept der monogamen Zweierbeziehung ist weit verbreitet und wird nur selten infrage gestellt, obwohl man angesichts der hohen Zahl von sogenannten Seitensprüngen in angeblich monogamen Beziehungen von einer Doppelmoral sprechen muss. Doch nicht nur Heterosexuelle sehen in dieser Art des Zusammenlebens oftmals den einzig “richtigen” Weg, glücklich zu werden. Auch viele lesbischwule Menschen reproduzieren die scheinbar selbstverständliche Idee der romantischen Zweierbeziehung, wie beispielsweise die Verlagerung des Schwerpunkts schwul-lesbischer Politik auf die Forderung der “Homo-Ehe” in den 1990er Jahren verdeutlicht. Zwar ist die sogenannte offene Beziehung in Teilen der schwulen Subkultur eher die Norm als sexuelle Exklusivität, diese stellt jedoch die Vorstellung, es gebe den einen richtigen Partner, kaum infrage. Auf der Grundlage ihrer empirischen Forschung stellen Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren Vorträgen der Norm der Monogamie in unserer Gesellschaft die Vielfalt tatsächlich gelebter Beziehungsformen entgegen. Sie zeigen, wie sich die Monogamie-Norm historisch entwickelt hat und bis heute auch im Leben von Polyamoristen gleichzeitig wirkungsmächtig bleibt und hintergangen wird. So zeichnen sie ein realistischeres Bild der Möglichkeiten und Grenzen alternativer Beziehungskonzepte jenseits der Logik von egoistischem Verhalten und “heimlichen Affären”.
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